VCS Verkehrs-Club der Schweiz

Sektion Solothurn
VCS / ATE / ATA

Archiv Aktivitäten VCS-SO

Einladung und
Bilder der MV im Schalterbuffet in Oberdorf

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Einladung und
Bilder der Besichtigung des Hybridwerks in Zuchwil und von der MV.

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JA zum geordneten Atomausstieg

Die Abstimmung fand am 27. November 2016 statt. Mehr…

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JA zur Grünen Wirtschaft

Die Abstimmung fand am 25. September 2016 statt. Mehr…

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2016_Mitgliederversammlung

Einladung und
Bilder der Besichtigung der Betriebszentrale Mitte in Olten und von der MV.

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Die Abstimmung fand am 28. Februar 2016 statt. Mehr…

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2015_Wahl-Wettbewerb der Solothurner Umweltverbände

Die Umweltanliegen haben im eidgenössischen Parlament einen schweren Stand, und in den nächsten Jahren stehen gewichtige Umweltdossiers an. Damit möglichst viele umweltbewusste Personen Gleichgesinnte auf ihren Wahlzettel setzen, animieren die Umweltorganisationen des Kantons Solothurn mit einem Wettbewerb zum Besuch der Wahlplattform www.umweltrating.ch – es gibt tolle Preise zu gewinnen, so einen Ausflug ins Aletschgebiet, einen Fischapéro auf der Aare oder Beaver-Watching im Raum Solothurn!

Die Wettbewerbsfrage lautet: «Wie viele Solothurner Nationalrätinnen und Nationalräte haben während der letzten Legislatur (2011-2015) 100% umweltfreundlich abgestimmt?»

Richtige Antwort bis 18.10.2015 an: wettbewerb[at]wwf-so[punkt]ch

Wettbewerbsflyer downloaden

>>> Der VCS Solothurn empfiehlt folgende Personen zur Wahl

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am Mittwoch, 3. Juni 2015 in Oensingen

 

Programm
18.45 Uhr  Besichtigung des innovativen "Container-Movers
                  bei der Firma Railcare in Oensingen
; Treffpunkt beim
                  Hinterausgang des Bahnhofs Oensige
                  Da das Thema «Güterverlad auf die Schiene»
                  für den VCS im Rahmen der Gotthard-Kampagne
                  wieder an Aktualität gewinnen wird, möchten wir
                  ein u.a. von Coop benutztes Verladesystem besichtigen.


18.45 Uhr   Mitgliederversammlung im Hotel Rondo
                   Solothurnerstrasse 34, Oensingen - offizieller Teil


                  - Begrüssung
                  - Protokoll der GV 2014
                  - Jahresbericht
                  - Kassa- und Revisionsbericht
                  - Wahlen
                  - Jahresprogramm 2015
                  - Verschiedenes


20.45 Uhr   Apéro


Protokoll, Jahresbericht und Jahresrechnung liegen an der MV auf oder können vorab bei der Geschäftsstelle bestellt werden.
Traktandenanträge können bis Dienstag, 29. April 2014 an info@vcs-so.ch oder 079 884 62 06 eingereicht werden.

 

Protokoll, Jahresbericht und Jahresrechnung liegen an der MV auf oder können vorab bei der Geschäftsstelle bestellt werden.


Traktandenanträge können bis Dienstag, 20. Mai 2015 eingereicht werden an: info@vcs-so.ch oder VCS-SO, PF 804, 4501 Solothurn


Anreise:
> Olten ab 18:10 – Oensingen an 18:27
> Solothurn ab 18:16 – Oensingen an 18:31
Rückreise:
> Richtung Olten ab 21:05, 21:32, 21:45, 22:05, 22:32
> Richtung Solothurn ab 21:15, 21:27, 21:53, 22:15, 22:27


Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

 

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2014_«Stadtseiten verbinden» – Eine dringend nötige Volksinitiative!

Im Juni hatte der Oltner Stadtrat entschieden: Eine bessere Stadtverbindung für den Fuss- und Veloverkehr sei nicht dringlich. Die Arbeit des Planungsbüros Metron und der Begleitgruppe «Winkelunterführung» wurde schubladisiert – das darf nicht sein!

Die zwei Oltner Stadtseiten sind nur sehr schlecht verbunden: der Fuss- und Veloverkehr leidet unter diesen unattraktiven Verhältnissen. Ausgerechnet diese Verkehrsarten, welche in einer Stadt die höchste Priorität geniessen sollten. Im privaten Teil der Winkel-Unterführung besitzt die Stadt sogar nur ein Wegrecht. Um so unverständlicher ist der stadträtliche Entscheid. Deshalb unterstützt der VCS Solothurn die Initiative des Winkel-Komitees. Ziel der Initiative ist es, den Stadtratsentscheid wieder rückgängig zu machen.

Mehr als die Hälfte der Oltnerinnen und Oltner wohnen auf der Ostseite der Stadt. Sie wollen auf einem attraktiven, sicheren Weg die städtischen Einrichtungen, wie Badi, Kunsteisbahn, Sportstätten, Museen und Stadtverwaltung erreichen. Die Geschäfte auf der linken Aareseite möchten ihrerseits die vielen zukünftigen Studierenden von der Ostseite auf einem attraktiven Weg bei sich willkommen heissen. Und von beiden Stadtseiten brauchen Schülerinnen und Schüler einen sicheren Schulweg. Mit der Inititative «Stadtseiten verbinden» sollen diese Möglichkeiten geschaffen werden. Es profitieren alle von einer Stadtverbindung, welche diesen Namen auch verdient.

Jede Stimme zählt: Viele Unterschriften in kurzer Zeit signalisieren die Wichtigkeit des Anliegens. Deshalb erhalten Sie dieses Schreiben. Unterschreiben Sie sofort den beigelegten Initiativbogen und fragen Sie auch in ihrem Bekanntenkreis um weitere Unterstützung. 

Von einer besseren Stadtverbindung profitieren alle.

>>> Unterschriftenbogen herunterladen!

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2014_Petition «Hände Weg von der Solothurn-Moutier-Bahn»

Die VCS-Sektionen Solothurn, beider Basel, Bern und Jura lancieren gemeinsam die Petition «Hände weg von der Solothurn-Moutier-Bahn!». Der Bund erwägt, diese Bahnstrecke zukünftig still zu legen. Das provoziert grosse Sorge und heftigen Widerstand unter der Bevölkerung. Die Petition ist das Mittel, diese Opposition zu bündeln und den Absichten des Bundesrats entgegen zu stellen. Die Solothurn-Moutier-Bahn darf nicht sterben. Sie ist die Lebensader vieler Gemeinden, wichtiger Bestandteil für das lückenlose Bahnnetz, effizienter Arbeits- und Schulweg sowie unverzichtbar für einen sanften Tourismus im Naturpark Thal und auf den Jurahöhen. Die Unterschriftensamlung startet diesen Samstag an den Mobilitätstagen Solothurn und demnächst auch mit einer Online-Version.

Der Bundesrat scheut die Kosten für die Sanierung des Weissensteintunnels und erwägt, deshalb die Bahnstrecke Solothurn – Moutier still zu legen. Damit würde er die Lebensader nach Solothurn der Gemeinden im solothurnischen Thal und in der Région du Grand Val (Tal zwischen Crémines und Moutier) kappen. Die Solothurn-Moutier-Bahn ist zudem ein unverzichtbarer Teil im Netz des öffentlichen Verkehrs. Sie verbindet drei Regionen und gewährleistet Moutier und dem Thal den Zugang zum Mittelland. Ohne diese Bahnstrecke entsteht eine empfindliche Lücke in der Transportkette der Fahrgäste, die auch auf den nachgelagerten Bahnlinien fehlen würden. Nur mit einem dichten, lückenlosen Bahnnetz ist es möglich, den wachsenden Alltags- und Freizeitverkehr zu bewältigen.

Bahnstrecke spart ökologisch und ökonomisch sinnlose Umwege

Die Solothurn-Moutier-Bahn ist unverzichtbar für den effizienten, zeitsparenden Arbeitsweg vieler Berufsleute. Sie ist auch ohne ernsthafte Alternative für die zahlreichen Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen (Kantonsschule und Pädagogische Fachhochschule Solothurn, Centre de formation professionnelle Berne francophone de Moutier, Ecole de maturité spécialisée de Moutier, Ecole Prévôtoise Moutier usw.). Die Bahnstrecke entlastet die Strasse und spart ökologisch und ökonomisch sinnlose Umwege und Stauzeiten.

Sanfter Tourismus ist auf Bahn angewiesen

Die Solothurn-Moutier-Bahn ist weit über die Region hinaus bekannt und beliebt für Ausflüge und bringt den sanften Tourismus in den Naturpark Thal, auf die Jurahöhen und in die ganze Region. Sie ist entscheidend als umweltfreundlicher Zubringer für die neue Seilbahn auf den Weissenstein.

Die Solothurn-Moutier-Bahn darf nicht sterben! Wir brauchen sie – heute und in Zukunft. Verschiedene Organisationen und Parteien haben denn auch bereits ihre Unterstützung der Petition angemeldet.

 

Weitere Auskünfte:           Heinz Flück, Vorstand VCS Solothurn, 079 521 45 97
                                           Stefanie Fuchs, VCS beider Basel, 076 584 11 77

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2014_1. Mobilitätstag im Kanton Solothurn

Im Rahmen des «Aktionsprogramm 2014 – 2000 Watt – ich auch» findet in Solothurn und Zuchwil am 13.9. und in Grenchen am 14.9. 2014 der 1. Mobiltätstag statt.

Der Mobilitätstag findet im Rahmen einer europaweit durchgeführten Mobilitätswoche (16. - 22.9.14) statt. Ziele des Moblilitätstages sind die Sensibilisierung für eine nachhaltige Mobilität in all ihren Formen, das Informieren über die Wichtigkeit einer funktionierenden Mobilität und das Mobilitätsverhalten sowie das Kennenlernen neuer, effizienter und nachhaltiger Mobilitätsformen.

Zum Factsheet Mobilitätstag

Aktionsprogramm 2014 2000 Watt - ich auch / Clever (pdf)

Weitere Informationen folgen.

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2014_4. slowUp-Solothurn-Buechibärg

Die autofreien Strassen lockten ein rieseiges Publikum in den Buechiberg - über 30'000 sollen es gewesen sein. Etwas weniger gross war das Interesse der eingelandenen VCS Solothurn-Mitglieder. Nur gerade sechs VCS-RadlerInnen starteten gemeinsam auf die Runde.

Sobald Hansruedi Meyer, der Präsident der VCS-Sektion Solothurn seine blaugrüne Weste überzogen hatte, wurde er sogleich zur Informationsperson. Leute sprachen ihn an und er gab Auskunft über den Ablauf, die Streckenlänge, etc. Man schien ihm anzumerken, dass er ein eingefleischter slowUper ist - vor allem hier in Solothurn. Der VCS Solothurn ist Gründungsmitglied des Vereins slowUp-Solothurn und wird dort durch Hansruede meyer vertreten. Er wusste also tatsächlich Bescheid.

Die mit VCS Westen ausgerüsteten RalderInnen schlossen sich also gerne dieser kompetenten Fühurng an und wurden nicht enttäuscht. Bei besten klimatischen Bedingungen genossen alle die Fahrt durch die schöne, leicht hügelige Landschaft in Richtung Schnottwil. Einen ersten Verpflegungsstopp gab es in Balm. Dort wurde mit einem Zuckerschub in Form von Waffeln sichergestellt, dass alle den kommenden Aufstieg nach Schnottwil schaffen werden. Wir erreichten problemlos den höchsten Punkt der Rundstrecke und genossen die Pizza bei guter Stimmung und Aussicht auf den endlos rollenden Menschenstrom.

Man sah die unterschiedlichsten Transportmöglichkeiten für Kinder. Auffallend viele Hunde durften auf der Rundreise mit dabei sein.

Nach dem Mittagessen ging es wieder retour in Richtung Solothurn. Unterwegs besuchten wir den Stand des WWF Solothurn, wo uns Esbeth Wirth, deren Präsidentin (2.v.r.), herzlichbegrüsste.

Fast am Ende der Tour gerieten wir in Biberist in einen Velostau. Prompt wurden Motzer für dieses "Problem" an den VCS verwiesen...

 

Text und Fotos: Anitha Wüthrich, Geschäftsleiterin VCS-SO

Text als PDF

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2014_Einladung zur MV

am Mittwoch, 13. Mai 2014 im SBB Industriewerk Olten,
Industriestrasse 153, Olten


Programm

18 Uhr        Mitgliederversammlung – offizieller Teil
                  - Begrüssung
                  - Protokoll der GV 2013
                  - Jahresbericht
                  - Kassa- und Revisionsbericht
                  - Wahlen
                  - Jahresprogramm 2014
                  - Verschiedenes

 

19.30 Uhr   Führung unter der Leitung von Stphan Steiner, Bereichsleiter Fahrzeuge
                   und Instandhaltung Personenwagen, durch die SBB-Werkstätten.
                   Hier befindet sich das Kompetenzzentrum für Reparaturen und Revisionen
                   an Reisezugwagen.
                   (Bitte gutes Schuhwerk anziehen. Warnwesten und Schutzbrillen gibt es vor Ort.)


20.30 Uhr     Apéro


Protokoll, Jahresbericht und Jahresrechnung liegen an der MV auf oder können vorab bei der Geschäftsstelle bestellt werden.
Traktandenanträge können bis Dienstag, 29. April 2014 an info@vcs-so.ch oder 079 884 62 06 eingereicht werden.

 

An-/Rückreise:

=> Zu Fuss ab Bahnhof Olten ca. 20 Minuten
via Gösgerstrasse und Industriestrasse.

=> Bus Nr. 572 ab Bahnhof Olten 17.52 bis
Industriewerk an 17.55 (verkehrt stündlich)

=> Rückfahrt stündlich Abfahrt um xx.31.
Ankunft beim Bahnhof Olten xx.35

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

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2014_Abstimmungskomitees «JA zur FABI»

 

An der heutigen Medienkonferenz des Solothurner Abstimmungskomitees «JA zur FABI»-Abstimmung am 9. Februar zeigte sich eine sehr breite Unterstützung für diese wichtige Vorlage. Vertreter aller Parteien (ausser einer), Wirtschaft, Gewerkschaft und Umweltverbände werben dafür. Eine ganze Reihe wichtiger Argumente zeigen auf, wieso das Stimmvolk zustimmen sollte, insbesondere das Solothurner Stimmvolk.

Kurt Fluri, FDP-Nationalrat, war Kommissionssprecher im Nationalrat zu FABI. Er betonte, dass FABI die Finanzierung und den Ausbau des Schienennetzes endlich klar regle. Gerade bei der Finanzierung sehe man, dass alle beteiligten Gruppen involviert wurden. Hingegen werde keine zusätzliche Quersubventionierung durch den Strassenverkehr erfolgen. Nun bestehe ein langfristiges Finanzierungsmodell. Er wies darauf hin, dass alle Finanzierungsteile, auch die nun viel diskutierten im Nationalrat, nie mehr als 35 Gegenstimmen erhielten, im Ständerat zu 0 oder 3 Gegenstimmen. Das zeige auf, dass es sich um eine gute, ausbalancierte Vorlage handle.

Nationalrätin Bea Heim, SP, Präsidentin der IGöV Schweiz, konnte aufzeigen, dass die Vorlage dringend notwendige Kapazitätsausbauten und Verbesserungen gewährleisten könne. Die Vorlage sei zudem sicher nicht überrissen, konnte doch ein Grossteil der Wünsche der Kantone nicht berücksichtigt werden. Ganz wichtig sei zudem, dass der Bahn-Güterverkehr mit dieser Vorlage den nötigen Platz auf dem Schienennetz erhalte und leicht ausbauen könne.

Für René Kühne, Präsident der GLP Solothurn, ist die Finanzierung der Vorlage durchdacht und ausgewogen, er bringe auch Planungssicherheit für alle Seiten, ob Kunden, ÖV-Unternehmungen, Regionen und Kantone. Die Begrenzung des Pendlerabzuges unterstütze sein Anliegen, dass Arbeits- und Wohnort nicht noch weiter auseinanderdriften. Weil der Pendlerabzug nur für die Bundessteuer begrenzt werde, seien Personen mit tiefem Einkommen nicht vom Pendlerabzug betroffen, weil sie gar keine Bundessteuer zahlen müssen. Zudem seien 80% der Pendler nicht von der Begrenzung berührt, weil sie zu wenig weit pendeln.

Dadurch, dass nur die Bundessteuer betroffen sei und 80% distanzmässig nicht betroffen wären, würden tiefere Einkommen und ein grosser Teil der Pendler nicht betroffen sein.

Stefan Müller, CVP-Nationalrat, konnte sehr gut darlegen, dass diese Vorlage der ganzen Schweiz, dem Kanton Solothurn und allen Teilen des Kantons wichtige Vorteile bringe. Es sei überhaupt nicht so, dass nur die grossen Agglomerationen profitieren. Mit FABI gehe es schlicht und einfach darum, eine funktionierende Transportkette sicherzustellen, was zu guten Anschlüssen für alle führt.

Brigit Wyss, Kantonsrätin Grüne, machte aus grüner und umweltpolitischer Sicht klar, dass es nur ein JA zu FABI geben könne. FABI schone Landschaft und Umwelt, gewähre hinsichtlich Energie, Luftreinhaltung und Bodenverbrauch die bestmögliche Mobilität. Schlechtere ÖV-Verbindungen würden eine Verschiebung von mehr Pendlern auf die Strasse bedeuten, was ja von niemandem gewünscht werden könne.

Urs Huber, Kantonsrat, SEV-Sekretär, beleuchtete ausführlich die Bedeutung des ÖV, insbesondere der SBB für den Kanton in Bezug auf Verbindungen und Arbeitsplätze. Die SBB seien insbesondere in der Region Olten zu einem eigentlichen Job-Motor geworden. Neben den bereits bestehenden 2600 Arbeitsplätzen werden in den nächsten Jahren nochmals mehr als 700 Stellen dazukommen. Der Kanton Solothurn ist der ganz grosse Profiteur von Entwicklungen und Reorganisationen bei den SBB. Er profitiert auch in einzigartiger Weise von einem Top-Fernverkehrsangebot, insbesondere die Region Olten. Unter diesen Umständen ist ein JA aus dem Kanton Solothurn Pflicht!

Vertreter von FDP, CVP, BDP, GLP, EVP, SP, Junge SP Olten, Grüne, Gewerkschaften, Umweltverbände sind direkt im Solothurner Abstimmungskomitee vertreten. Alle drei Stadtpräsidien (Olten, Solothurn, Grenchen) sind aktiv dabei, Wirtschafts-, Gewerbe- und Tourismus, Verkehrsverbände wie der TCS unterstützen die Vorlage schon seit längerem auf schweizerischer Ebene.

 

Bildlegende:

Urs Huber, Brigit Wyss, René Kühne, Kurt Fluri, Bea Heim und Stefan Müller-Altermatt unterstützen FABI.

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2013_Ja zu nachhaltiger Bodenpolitik

Das Solothurner Komitee Ja zum Raumplanungsgesetz ist hoch erfreut über das Abstimmungsergebnis über die Revision des Eidgenössischen Raumplanungsgesetzes. Mit der deutlichen Annahme dieser Vorlage sagt das Schweizer Volk Ja zu einer nachhaltigen Bodenpolitik. mehr

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2012_Der VCS Solothurn hat seine Klägerfunktion als Umweltverband wahrgenommen.

Das Verwaltungsgericht gibt dem VCS Recht: Wie zuvor das kantonale Bau- und Justizdepartement (BJD) beurteilt nun auch das Verwaltungsgericht die Umnutzung des Melitta-Gebäudes beim Gäupark als wesentliche Änderung einer UVP-pflichtigen Anlage. Die Durchführung eines Gestaltungsplanverfahrens wäre nötig gewesen.

Im März 2007 bemerkte der VCS, anlässlich der Prüfung einer Gestaltungsplanauflage im Zusammenhang mit einer neuen Fussgängerpasserelle, den Verstoss gegen das Umweltschutzgesetz. Im 2004 wurde kein konformes Baubewilligungsverfahren durchgeführt. Im ehemaligen Melitta-Gebäude realisierten die Gäupark-Besitzer weitere 3800 m2 Verkaufsfläche ohne die Gestaltungsplanpflicht einzuhalten.

Das Verwaltungsgericht und das BJD stellen nun fest, dass sich die Fläche im Melitta-Gebäude inzwischen auf über 5088 m2 erstreckt. Die neu geschaffene Verkaufsfläche übersteige den erlaubten Schwellenwert von 20 Prozent einer UVP-pflichtigen Neuanlage um ein Mehrfaches. Durch die Unterlassung einer konformen Ausschreibung dieses Umnutzungsprojektes konnte der VCS im 2004 sein Recht, sämtliche Interessen des Umweltschutzes geltend zu machen, nicht ausüben.

Im Jahr 2007 erwarb die Migros Aare den Gäupark Nord und Süd inkl. Melitta-Gebäude. Von der damaligen Unterlassung wusste sie nichts. Im Nachhinein wird nun bemerkt, dass die Verkaufsflächen im Melitta-Gebäude «illegal» sind. Die Gemeinde Egerkingen hat reagiert und fordert von der Migros bis zum 31. August 2012 einen ersten Entwurf für einen nachtäglichen Gestaltungsplan mit Umweltverträglichkeitsprüfung. Der Gemeinderat von Egerkingen ist überzeugt, dass für die Lösung dieses Problems auch die Besitzerin des Gäupark Ost – Coop – einbezogen werden müsse. Die Migros Aare lässt nun die Rechtmässigkeit der bestehenden Verkaufsflächen durch das Bundesverwaltungsgericht prüfen.

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2012_Menschenstrom gegen Atom

Menschenstrom gegen Atom – gemeinsam für eine erneuerbare Zukunft

Am 11. März 2012 jährt sich zum ersten Mal die Atomkatastrophe von Fukushima. An diesem Tag wollen wir den Betroffenen gedenken und gemeinsam nach Mühleberg wandern.

Die Schweizer Regierung hat als Reaktion auf Fukushima einen langfristigen Ausstieg aus der Atomkraft beschlossen. Trotzdem empört es, dass Schrottreaktoren wie Mühleberg (gleicher Typ wie Fukushima) und Beznau (bald ältestes AKW der Welt!) trotz Mantelrissen, unsicherer Notkühlung, Hochwasser- und Erdbebengefährdung weiterlaufen.

Der Menschenstrom 2012 führt von Gümmenen nach Mühleberg. Auf dem Kundgebungsplatz gibt es Musik und Poesie, kurze Reden und eine spannende Podiumsdiskussion.

Alle Infos sowie das genaue Programm sind hier zu finden: www.menschenstrom.ch

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2012_MV_Sind Raser therapierbar?

Am Donnerstag, 10. Mai findet die Generalversammlung des VCS Solothurn statt. Im Anschluss daran wird uns Andreas Widmer, Psychologe aus Olten, sein* soeben erschienenes Fachbuch «Deviantes Verkehrsverhalten» vorstellen.

Deviantes (abweichendes) Verkehrsverhalten, also schwerwiegende Verkehrsdelikte, sowie mehrmaliges regelverletzendes Verhalten im Strassenverkehr gefährdet neben dem eigenen Leben vor allem jene unschuldiger VerkehrsteilnehmerInnen. Die generelle charakterliche Eignung des Betroffenen, ein motorisiertes Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr zu führen, wird in Frage gestellt. Zur nötigen Einstellungs- und Verhaltensänderung für die Wiedererlangung des Führerausweises hat sich die verhaltenstherapeutisch basierte Verkehrspsychotherapie als sehr erfolgreich erwiesen. Das Referat richtet sich nicht an ein Fachpublikum, sondern an alle Interessierten. Andreas Widmer wird uns erläutern, ob und wie Raser therapierbar sind.

*Deviantes Verkehrsverhalten – Grundlagen, Diagnostik und verkehrspsychologische Therapie – von Andreas Widmer (Lic phil, Olten) und Jürgen Raithel (Dr. Dr., Zürich) erschienen in der Hogrefe Verlagsgruppe. ISBN 978-3-8017-2353-8